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GRAEF CC120 im Test: Der Diamant-Standard für dauerhaft scharfe Klingen

Jeder, der gerne kocht, kennt diesen Moment der Frustration: Sie wollen eine reife Tomate schneiden, doch anstatt saubere Scheiben zu erhalten, zerdrücken Sie das Gemüse nur. Die Haut ist zäh, das Messer gleitet ab, und das Schneidebrett schwimmt im Saft. Das sieht nicht nur unschön aus, es ist auch gefährlich. Mit einem stumpfen Messer müssen Sie mehr Kraft aufwenden, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, abzurutschen und sich zu verletzen.

Die Lösung ist oft nicht der Kauf neuer Messer, sondern die richtige Pflege der vorhandenen. Doch wer beherrscht schon die Kunst des Wetzsteins perfekt? Hier kommt der GRAEF CC120 Elektrische Messerschärfer ins Spiel.

Dieses Gerät verspricht, die Schärfe professioneller Schleifereien direkt in Ihre Küche zu bringen – sicher, schnell und dank Diamantbeschichtung materialschonend. In diesem ausführlichen Review klären wir, ob der CC120 hält, was er verspricht, und warum er in keiner Küche fehlen sollte.

Das Prinzip: Warum Diamanten der beste Freund Ihres Messers sind

Der GRAEF CC120 hebt sich deutlich von billigen Durchziehschärfern ab. Das Herzstück des Geräts sind die Diamantscheiben. Warum Diamant? Diamant ist das härteste bekannte Material. Das bedeutet, dass es Stahl extrem effizient, schnell und präzise bearbeiten kann.

Ein häufiges Problem bei minderwertigen elektrischen Schärfern ist die Hitzeentwicklung. Durch zu viel Reibung kann die Klinge heiß werden, was die Struktur des Stahls verändert (das sogenannte “Ausglühen”). Die Klinge wird weich und verliert ihre Schnitthaltigkeit. Die Diamantscheiben im GRAEF CC120 drehen sich langsam und schleifen “kalt”. Eine Überhitzung ist damit ausgeschlossen. Ihre Messer werden also nicht nur scharf, sie bleiben auch länger scharf, weil die Härte des Stahls nicht kompromittiert wird.

Das 3-Phasen-System: Ein professioneller Aufbau

Der CC120 arbeitet mit einem durchdachten 3-Stufen-Konzept, das weit über einfaches “Anschleifen” hinausgeht. Dieses System sorgt dafür, dass die Klinge nicht einfach nur irgendwie scharf gemacht, sondern systematisch aufgebaut wird.

Phase 1: Das Vorschärfen (Der Grobschliff)

Diese Stufe ist für Messer gedacht, die wirklich stumpf sind oder lange nicht geschliffen wurden. Hier kommen die gröberen Diamantscheiben zum Einsatz. Sie tragen Material ab, um einen komplett neuen Grat und damit eine neue Schneide zu formen. Selbst Messer mit kleinen Scharten können hier oft gerettet werden.

Phase 2: Das Schärfen (Der Feinschliff)

In der zweiten Stufe wird die in Phase 1 erzeugte Schneide verfeinert. Hier werden feinere Diamantkörnungen verwendet. Bei Messern, die noch eine gewisse Grundschärfe haben, können Sie Phase 1 oft überspringen und direkt hier starten. Diese Stufe sorgt für die eigentliche Struktur der Schärfe.

Phase 3: Polieren und Abziehen (Das Finish)

Dies ist das Geheimnis extremer Schärfe. In der dritten Stufe arbeiten patentierte Abzieh- und Polierscheiben aus Keramik (bzw. flexiblem Material). Sie polieren die Klinge auf Hochglanz und glätten den Grat mikroskopisch fein. Das Ergebnis ist eine “rasierklingenscharfe” Schneide, die mühelos durch Papier gleitet. Ein genialer Bonus: Diese dritte Stufe eignet sich auch hervorragend, um Wellenschliffmesser (wie Brotmesser) nachzuschärfen – ein Feature, das viele Konkurrenzprodukte nicht bieten.

Der 20° Schleifwinkel: Perfekt für europäische Messer

Der GRAEF CC120 ist speziell auf einen Schleifwinkel von 20° ausgelegt. Dies ist der Standardwinkel für die allermeisten Haushaltsmesser europäischer Hersteller (wie Wüsthof, Zwilling, etc.), aber auch für viele Jagd- und Freizeitmesser.

Der Vorteil dieses Winkels ist die Robustheit. Eine 20°-Schneide ist stabil genug, um auch härtere Lebensmittel (wie Kürbis oder Knorpel) zu schneiden, ohne sofort auszubrechen, bietet aber dennoch eine exzellente Schärfe für feine Arbeiten.

Bedienung: Idiotensicher dank Elastomer-Führung

Viele Menschen haben Angst, ihre teuren Messer beim Schleifen zu ruinieren, weil sie den falschen Winkel halten. GRAEF hat dieses Problem eliminiert. Der CC120 verfügt über eine Elastomer-Winkelführung.

Das bedeutet für Sie:

  1. Gerät einschalten.

  2. Messer in den Schlitz legen. Die flexible Führung drückt das Messer automatisch in den exakt richtigen Winkel.

  3. Das Messer langsam und gleichmäßig durchziehen.

Sie benötigen kein handwerkliches Geschick und kein Vorwissen. Die Führung übernimmt die Präzisionsarbeit. Das Elastomer-Material sorgt zudem dafür, dass die Flanken Ihres Messers nicht zerkratzt werden, während es durch die Maschine gleitet.

Vielseitigkeit: Nicht nur für das Kochmesser

Oft sind Messerschärfer “One-Trick-Ponys”, die nur das klassische Kochmesser beherrschen. Der GRAEF CC120 ist jedoch ein Allrounder:

  • Glattes Haushaltsmesser: Vom kleinen Schälmesser bis zum großen Fleischmesser.

  • Wellenschliffmesser: Endlich können Sie auch Ihre stumpfen Brotmesser oder Steakmesser wieder fit machen (ausschließlich in Stufe 3 verwenden!).

  • Freizeitmesser: Auch Jagdmesser oder Taschenmesser können geschärft werden, solange die Klinge in die Führung passt und der 20° Winkel gewünscht ist.

  • Gewerbe: Dank der robusten Bauweise ist das Gerät auch für den semiprofessionellen Einsatz oder die sehr ambitionierte Hobbyküche geeignet.

Design und Verarbeitung

Das Gerät kommt in einem sauberen, weißen Gehäuse, das sich gut in helle Küchen einfügt. Es ist schwer genug, um beim Durchziehen der Messer nicht zu verrutschen, was ein wichtiger Sicherheitsaspekt ist. Die Verarbeitung wirkt, wie man es von der Marke GRAEF erwartet, solide und langlebig.

Ein weiterer Pluspunkt ist der minimale Materialabtrag. Obwohl Diamantscheiben verwendet werden, ist das Gerät so konzipiert, dass es die Lebensdauer Ihrer Messer verlängert, nicht verkürzt. Es wird nur so viel Stahl entfernt wie absolut nötig, um die Schärfe wiederherzustellen.

Zusammenfassung: Vor- und Nachteile

Hier ist der schnelle Überblick für Ihre Kaufentscheidung:

Vorteile:

  • Diamant-Technologie: Schnell, präzise und keine Überhitzung der Klinge.

  • 3-Phasen-System: Vom Vorschliff bis zur Politur für perfekte Ergebnisse.

  • Einfache Bedienung: Automatische Winkelführung (Elastomer) verhindert Fehler.

  • Vielseitig: Schärft auch Wellenschliffmesser (Brotmesser).

  • Sicher: Standfestes Gehäuse und “kalte” Schärfung.

  • Langlebig: Minimaler Materialabtrag schont teure Messer.

Nachteile:

  • Fester Winkel: Mit fixen 20° ist das Gerät nicht ideal für extrem feine japanische Messer, die oft einen 15°-Winkel benötigen (dafür gibt es andere Modelle von Graef, wie den CC150).

  • Preis: Es ist eine Investition, die jedoch den Neukauf vieler Messer erspart.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Der GRAEF CC120 ist weit mehr als ein einfaches Küchengadget. Er ist eine Lebensversicherung für Ihre Messer. Wer einmal mit einem frisch polierten Messer gearbeitet hat, das durch Fleisch gleitet wie durch weiche Butter, möchte nie wieder zurück.

Für Haushalte mit “normalen” europäischen Messern (egal ob günstig oder teuer) ist dieses Gerät vermutlich die beste Investition, die Sie für Ihre Küchenausstattung tätigen können. Es nimmt Ihnen die Angst vor dem Schleifen und sorgt dafür, dass Kochen wieder Freude macht, statt zum Kraftakt zu werden.

Schluss mit gequetschten Tomaten und gerissenem Fleisch. Gönnen Sie Ihren Messern das Spa-Treatment, das sie verdienen.

Erleben Sie echte Schärfe auf Knopfdruck.

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